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BSV Ostbevern – SC Füchtorf 4:1

Kreisliga A1 Herren 1. Spieltag

Fotos: Ulrich Brunner

SV Ems Westbevern – SG Selm/Südkirchen 1:3

Kreisliga A Damen 1. Spieltag

Tennis Damen-Sommer-Saisonabschluss

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Mit einer 3:6-Niederlage gegen Tabellenprimus TV Emsdetten verabschiedeten sich die Damen I des TC Ostbevern aus der Münsterlandliga. Mit einem Sieg und drei Niederlagen steigt der Aufsteiger trotz starken Leistungen wieder in die Bezirksliga ab. Auch gegen die deutlich höher eingestuften Gästespielerinnen aus Emsdetten boten die TCO-Damen wieder einen großen Kampf. Im Spitzeneinzel siegte Katharina Herweg souverän mit 6:3;6:2 und Vanessa Lindmeyer war in einer packenden Partie mit 6:4;4:6;6:4 erfolgreich. Dagegen mussten sich an Position zwei und drei Sabrina Wendland und Saskia Schafberg glatt in zwei Sätzen geschlagen geben. Etwas offener gestalteten Katharina Frye (4:6;3.6) und Claire Kunstleve (0:6;6:2;0;6) ihre Einzelbegegnungen. In den abschließenden Doppeln gelang dem Duo Herweg/Lindmeyer (6:3;6:4) der dritte Zähler, während Schafberg/Wendland (3:6;4:6) und Frye/Kunstleve (4:6;5:7) unterlagen.

`Wir haben und in dieser Saison achtbar aus der Affäre gezogen und wollen im nächsten Sommer auf jeden Fall den direkten Wiederaufstieg`, so Mannschaftsführerin Astrid Aumann, die am letzten Spieltag nicht zum Einsatz kam. Und jetzt wartet in der kommenden Wintersaison erst einmal das nächste Kräftemessen in der Münsterlandliga, wo das Team als Aufsteiger den Klassenerhalt anstrebt.

Die TCO-Zweite (Kreisliga) siegte zum Saisonabschluss sicher mit 6:0 gegen EtuS Rheine und belegt im Endklassement Rang drei. Manuela Cord (6:0;6:0), Philine Vogelsang (6:4;6:0), Kristina Mentrup (6:0;6;1) und Klara Heidkamp (6:1;6:1) siegte dabei ebenso souverän wie die Doppel Vogelsang/Hülsmann (6:0;6:2) und Mentrup/Heidkamp (6:0;6:1).

Fast ein normales Sommerturnier

Ostbeverns Sommerturnier ist das einzige in unserer Region, welches in den letzten beiden Jahren keine Absage hinnehmen musste. Aber natürlich waren auch in diesem Jahr die Corona-Regeln präsent. So musste man sich nach 3G-Regeln im Zentrum der Veranstaltung registrieren und wer das an den vielfältigen Zugängen zum Veranstaltungsgelände nicht mitbekommen hatte, wurde spätestens beim Versuch, sich dem leiblichen Wohl zu widmen, massiv darauf hingewiesen: Pommes oder Getränke gabs nur, wenn man ein gelbes Bändchen vorweisen konnte.

Sportlich war man aber nach der etwas abgespeckten 19er-Version wieder voll auf der Höhe, etwa 60 Wettbewerbe wurden in vier Tagen durchgeführt und in der Dressur wurde sogar eine S***-Prüfung mit internationaler Beteiligung durchgeführt, gegen die starken Lokalmatadoren gab es allerdings nicht viel zu holen. Siegerin wurde, wie eigentlich fast immer, Ostbeverns Bianca Nowag mit Florine OLD, eine Oldenburger Stute, die sie seit April reitet, gefolgt von Dr. Svenja Kämper-Meyer (St.Georg Münster).

Überhaupt machte der veranstaltende Verein in den Dressur-Wettbwerben eine recht gute Figur, Vivien Borgmann entschied die dritthöchste Dressur, eine M**, für sich, Luisa Röers gewann zwei M*-Prüfungen und machte sich zur Dressur-Kreismeisterin. Weitere Siegerinnen: Kim Riegelmeyer (A*), Nina Verina Braun und Sina Aringer (je eine A) und dazu noch Ostbevern I mit Verena Schüpmann und Angelika Kurrelmeyer in der A*-Pas de deux.

Auch Gustav Rau konnte in den Dressuren glänzen, Kristina Kremeyer konnte sogar zwei Prüfungen (L** und L*) für sich entscheiden, die andere Hälfte der geteilten L* ging an Mia Katharina Große Hartlage und zwei geteilte Jahrgangs-Reiterwettbewerbe sahen mit Antonia Craes, Ina Terörde und Luisa Böhmer drei Westbevern-Sieger, dazu eine Tessa Schulze Hobbeling im Caprilli-Test.

Mit Ludger Beerbaum ein klarer Favoritensieg im S*, dem höchsten Springen und im Familienduell Beerbaum, Scharffetter und Knappheide zogen die Ostbeverner klar den kürzeren. Bei anderen Spring-Wettbewerben hatte aber auch Ostbevern seine Highlights. So holte sich Reinhard Knappheide am Sonntag noch kurz vor Schluss den üblichen Sieg in einer M*-Prüfung, Marcus Gerdemann in einer L, Pit Strotjohann war in einer geteilten A** und einem Stilspringwettbewerb erfolgreich, Marina Leimkühler ebenfalls in einer A**. Außerdem siegte Ostbevern klar beim U-16-Cup des Kreises Warendorf.

Golf-Präsident Toni Fasching lud ein…

und alle wollten kommen! Naja, vielleicht nicht alle, aber so viele, dass das Teilnehmerfeld auf 80 Spielerinnen und Spieler begrenzt werden musste. Trotz anders lautender Vorhersage zeigte sich selbst das Wetter von der besten Seite und ermöglichten den Teilnehmern der parallel ausgetragenen 9- und 18-Loch-Turniere einen herrlichen Tag auf der Golfanlage Gut Hahues zu Telgte. Ganz besonders durfte sich Maritta Hanhart freuen, die – wieder einmal – die 18-Loch-Bruttowertung für sich entschied. Mit einer 85er-Runde (inkl. 2er Birdies) setzte sie sich gegenüber Wolfgang Paul (87) und Newcomer Alexander Schmitz (90) durch. Sicherlich genauso erfreut aber offensichtlich auch überrascht – was sicherlich das kleine Malheur bei der Pokalübergabe erklärt –, war Petra Oekentorp, die sich in der Netto-Wertung mit 43 Punkten vor Philip Dichtler und Ute Weidner (je 40 Punkte) platzierte.

Das 9-Loch-Turnier konnte Andrea Austrup mit 27 Netto-Punkten für sich entscheiden und sie verwies Marc Enzner (24 Punkte) und Matthias Münker (21 Punkte) recht deutlich auf die Plätze.

Während der anschließenden Feierlichkeiten wurden bei großartiger Stimmung und festlichem Ambiente den Siegerinnen und Siegern von Präsident Toni Fasching und seiner Ehefrau Elke die Pokale und reichlich be­stückte Präsentkörbe überreicht. Erst das plötzlich einsetzende Gewitter kurz vor Mitternacht bereitet den Feierlichkeiten ein jähes Ende.

Martin König

Telgtes Triathlet ist vielleicht der erfolgreichste Telgter Sportler. Er wurde Deutscher Meister im Triathlon 2009 und hat sich seit 2013 dem Cross-Triathlon verschrieben. 2014 und 2019 holte er den Weltmeistertitel in seiner Altersklasse, 2013, 2015, 2017 und 2018 nationale Titel. In diesem Jahr langte es nur zu Platz zwei. Angesichts der kurzen Vorbereitungszeit ist aber auch das als Erfolg zu werten und im nächsten Jahr geht es vielleicht wieder einen Platz nach oben.

Heiß gelaufen

Wie schön, es gab wieder einen Beverlauf, wenn auch in abgespeckter Form und reduziert auf den 5km- und den 10km-Lauf, der in diesem Jahr nicht zum nicht stattfindenden Volksbank-Cup zählt. Gespart wurde auch das Rahmenprogramm und am Streckenverlauf – die 10km-Runde war zweimal die 5km-Runde.

War vielleicht auch gut, denn dadurch entfiel gerade viel schattenlose Strecke, was den Läufern an diesem heißen, wolkenlosen Tag eher entgegen kam. Auch der Massenstart wurde aufgelöst und die Läufer in Zweiergruppen mit einigen Metern Abstand auf die Strecke geschickt. Die daraus resultierenden Zeitabstände wurden hinterher berücksichtigt, hatten aber eigentlich keinen nennenswerten Einfluss aufs Ergebnis, denn die Abstände im Ziel waren dann doch recht eindeutig.

Sieger bei den 10km wurde Abdelmajeed Abdalla. Der 28jährige Flüchtling aus dem Sudan läuft seit zwei Jahren für den OTB Osnabrück und gewinnt in der Regel, wo er antritt. Er legte die Distanz in 33:36 Minuten zurück, etwa zwei Minuten über seiner Bestzeit, die er vor zwei Monaten in Hasbergen aufgestellt hat.

Sein hartnäckigster Verfolger: Markus Scheller, für die LG Ems Warendorf unterwegs, mit etwa 10 Sekunden Rückstand im Ziel.
Deutlicher zurück dann schon Sascha Thiel vom Triathlon-Team der Warendorfer SU auf dem dritten Rang.

Dann schon die schnellste Dame: Stephanie Strate vom SV Brackwede, eigentlich bislang eine 5km-Läuferin, die aber bei den diesjährigen deutschen Meisterschaften erstmals die 10km gelaufen ist und fünfte wurde, drei hundertstel unter ihrer Ostbevern-Zeit, die damit neuen Beverlauf-Rekord darstellt. Keine Chance für die zweitplatzierte Frau Annika Herrmann vom TSVE Bielefeld. Ihr Rückstand knappe vier Minuten.

Bester einheimischer Läufer mit einem durchaus achtbaren sechsten Rang bei den Männern: BSV-Fußballer Steffen Langanke, der für das fünfköpfige Bever-Drinks-Team antrat.

Der LV Oelde hielt sich mit einem 5km-Sieg durch Maximilian Worm schadlos, die Damenwertung entschied Heidi Bowenkamp aus Ravensberg für sich.

Tennis-Sommercamp

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Knapp 70 Kinder und Jugendliche aus Telgte und Ostbevern nahmen in dieser Woche an der 16. Auflage des Tennis-Sommercamps teil.  Bei herrlichem Sommerwetter erlebte der Tennis-Nachwuchs vier ereignisreiche Tage auf und neben der roten Asche. Neben der spielerischen Ausbildung tennistechnischer Feinheiten und  taktischer Finessen, gab es in den Spielpausen ein vielseitiges Angebot für die 6-15-jährigen Kids : Kickern, Tischtennis, Spikeball, Fußball, Balancieren und andere spannende Sportarten ließen keine Langeweile aufkommen. Ein tägliches Mittagesssen sorgte dafür, dass die Kräfte nicht schwanden und alle Kids mit vollem Eifer und Elan den Trainingstag beenden konnten.

Am letzten Tag wurde das Camp mit  dem traditionellen Abschlussturnier in vier Altersklassen und der Siegerehrung abgeschlossen. Auch im kommenden Jahr ist das Sommercamp wieder fest im Terminkalender verankert. Wie gewohnt findet es in der sechsten Ferienwoche statt und dann soll es auch endlich wieder eine Zeltübernachtung geben, so das Organisatoren-Team der Tennisschule Müller.